
Wasserbalance im Pool: pH-Wert, Alkalinität und LSI erklärt
Die Wasserbalance im Pool ist der Zustand, in dem das Poolwasser Calciumcarbonat weder löst noch ausfällt; pH-Wert, Alkalinität, Härte, Temperatur und TDS bestimmen sie gemeinsam.
Die Wasserbalance im Pool ist der Zustand, in dem das Poolwasser Calciumcarbonat weder löst noch ausfällt; pH-Wert, Alkalinität, Härte, Temperatur und TDS bestimmen sie gemeinsam.
Die Wasserbalance im Pool ist der Zustand, in dem das Wasser an Calciumcarbonat (CaCO3) gesättigt ist, also weder Kalk aus Beckenauskleidung und Fugen löst noch Kalk auf Oberflächen und im Wärmetauscher der Heizung ablagert. Diesen Zustand bestimmt kein einzelner Parameter, sondern das Zusammenspiel von fünf Größen: pH-Wert, Gesamtalkalinität, Calciumhärte, Wassertemperatur und gesamte gelöste Feststoffe (TDS). Der zahlenmäßige Ausdruck der Balance ist der Langelier-Sättigungsindex (LSI); liegt der Index nahe null, gilt das Wasser als ausgeglichen, ist er negativ, als korrosiv (kalklösend), ist er positiv, als ablagernd (kalkabscheidend).
Wasserbalance bedeutet nicht, dass das Wasser desinfiziert ist. Ein Poolwasser kann nach LSI vollständig ausgeglichen sein und zugleich null freies Chlor enthalten; umgekehrt greift ein Wasser mit 3 mg/L freiem Chlor bei zu niedriger Alkalinität die Oberfläche eines Betonbeckens weiter an. Desinfektion und Balance sind zwei getrennte Rechnungen; die Poolpflege verlangt, beide gleichzeitig zu führen. Dieser Artikel behandelt die Verbindung zwischen beiden, insbesondere wie der pH-Wert auf beide zugleich wirkt; Dosiertabellen, Härtesenkung und Trübungsbeseitigung sind Gegenstand eigener Artikel.
Die folgende Tabelle nennt die Parameter, die in die Betriebsvorschrift eines Poolprojekts eingehen, und die in den Quellen belegbaren Bereiche. Für Parameter, für die die Quellentexte keinen Zahlenbereich angeben, erfindet die Tabelle keinen; sie nennt stattdessen, in welche Richtung die Vorschrift den Wert begrenzt.
| Parameter | Einheit | Zielbereich | Wirkung auf die Balance |
|---|---|---|---|
| pH-Wert | dimensionslos | 7,2-7,6 (Betriebsziel 7,4; im LSI-Ansatz gelten 7,2-7,8) | Geht direkt in den LSI ein; bestimmt das Verhältnis HOCl/OCl- des Chlors |
| Gesamtalkalinität | mg/L CaCO3 | 80-120 | Puffert den pH-Wert; Faktor D im LSI |
| Calciumhärte | mg/L CaCO3 | 200-400 | Faktor C im LSI; ist sie niedrig, löst das Wasser Kalk |
| Cyanursäure | mg/L | Kein Zahlenbereich im Quellentext; in der Vorschrift wird eine Obergrenze festgelegt, die Anreicherung wird überwacht | Verlängert die Halbwertszeit des Chlors um das 4- bis 6-Fache; geht nicht in den LSI ein |
| Freies Chlor | mg/L | Vorschriftswert; Ziel der Stoßchlorung 10 mg/L | Desinfektion; indirekte Wirkung auf den pH-Wert über das Chlorprodukt |
| Gebundenes Chlor (Chloramin) | mg/L | So niedrig wie möglich | Quelle von Geruch und Reizung; wird durch Stoßchlorung abgebaut |
| TDS | mg/L | Vorschriftswert; wird gegen den Wert des Füllwassers überwacht | Faktor A im LSI; mit steigendem Wert sinkt der pHs |
| Temperatur | °C | Je nach Pooltyp (wird im Projekt festgelegt) | Faktor B im LSI; mit steigender Temperatur nimmt die Ablagerungsneigung zu |
Die Werte sind als mg/L CaCO3-Äquivalent zu lesen; in der Poolbranche sind ppm CaCO3 und mg/L CaCO3 dieselbe Größe, und geteilt durch 50 ergibt sich meq/L. Die Calciumhärte geht in die LSI-Berechnung nicht als Ionenkonzentration ein, sondern als CaCO3-Äquivalent, das dem 2,5-Fachen der Ionenkonzentration entspricht.
Die beiden in der Praxis am häufigsten verwechselten Begriffe sind pH-Wert und Gesamtalkalinität. Der pH-Wert ist eine logarithmische Skala, die die momentane Wasserstoffionenkonzentration des Wassers angibt. Die Gesamtalkalinität misst dagegen, wie stark der pH-Wert des Wassers einer Säurezugabe widersteht, also die Pufferkapazität; nach der Quellendefinition ist sie die 'Fähigkeit des Wassers, einer Versauerung zu widerstehen', und darf nicht mit Basizität verwechselt werden. Im Poolwasser stellen Hydrogencarbonat- und Carbonationen diese Kapazität bereit.
Die praktische Folge: In einem Pool mit 40 mg/L Alkalinität kann der pH-Wert im Tagesverlauf von 7,2 auf 7,9 springen; in einem Pool, der dieselbe Belastung bei 100 mg/L Alkalinität aufnimmt, bewegt er sich um wenige Hundertstel. Korrigiert der Betreiber den pH-Wert täglich mit Säure und findet ihn am nächsten Tag wieder erhöht vor, liegt das Problem nicht beim pH-Wert, sondern bei der Alkalinität. Der Alkalinitätsartikel betont, dass Zugabe oder Entzug von Kohlendioxid die Alkalinität nicht verändert, wohl aber den pH-Wert; Einrichtungen wie Wasserfälle, die CO2 austreiben, heben den pH-Wert an und lassen die Alkalinität unverändert. Deshalb werden unter den Poolchemikalien Natriumhydrogencarbonat als 'Alkalinitätserhöher' und Natriumcarbonat als 'pH-Heber' getrennt verkauft.
Begriffe zu Balance und Desinfektion
- Langelier-Sättigungsindex (LSI)
- Differenz zwischen dem gemessenen pH-Wert und dem pH-Wert, bei dem das Wasser an CaCO3 gesättigt wäre (pHs). 1936 von Wilfred Langelier entwickelt; LSI = pH - pHs.
- pHs (Sättigungs-pH)
- Der pH-Wert, bei dem das Wasser bei gegebener Temperatur, TDS, Calciumhärte und Alkalinität mit Calciumcarbonat im Gleichgewicht steht. Quellenformel: pHs = (9,3 + A + B) - (C + D).
- Hypochlorige Säure (HOCl)
- Die eigentliche desinfizierende Spezies, die Chlor im Wasser bildet; pKs-Wert 7,53. Unter Standardbedingungen ein stärkeres Oxidationsmittel als Chlorgas.
- Hypochlorit-Ion (OCl-)
- Die deprotonierte Form von HOCl. Mit steigendem pH-Wert wächst der Anteil des Chlors in dieser Form; in basischer Lösung liegt praktisch nur OCl- vor.
- Gebundenes Chlor (Chloramin)
- Verbindungen aus der Reaktion des Chlors mit stickstoffhaltigen Abfallstoffen wie Harnstoff; gemessen als Differenz zwischen Gesamtchlor und freiem Chlor.
- Cyanursäure (CYA)
- Stabilisator, der mit dem freien Chlor im Gleichgewicht steht und Chlor langsam freisetzt; verhindert den raschen Chlorverbrauch durch Sonnenlicht und reichert sich mit jeder Trichlorgabe an.
Für die LSI-Berechnung wird zuerst der pHs bestimmt. Die Quellenformel hat vier Faktoren: A = (log10[TDS] - 1) / 10; B = -13,12 x log10(°C + 273) + 34,55; C = log10[Ca, mg/L CaCO3] - 0,4; D = log10[Alkalinität, mg/L CaCO3]. Dann pHs = (9,3 + A + B) - (C + D) und LSI = gemessener pH - pHs. Die Quelle gibt für den Faktor B 2,09 bei 25 °C und 1,09 bei 82 °C an; die Tabelle zeigt die Zwischenwerte bei Pooltemperaturen und die übrigen Faktoren für typische Poolwässer.
| Faktor | Eingangswert | Rechnung | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| A (TDS) | 1.000 mg/L | (3,000 - 1) / 10 | 0,20 |
| B (Temperatur) | 25 °C | -13,12 x log10(298) + 34,55 | 2,09 |
| B (Temperatur) | 28 °C | -13,12 x log10(301) + 34,55 | 2,03 |
| B (Temperatur) | 30 °C | -13,12 x log10(303) + 34,55 | 1,99 |
| C (Ca-Härte) | 250 mg/L | log10(250) - 0,4 | 2,00 |
| C (Ca-Härte) | 400 mg/L | log10(400) - 0,4 | 2,20 |
| D (Alkalinität) | 100 mg/L | log10(100) | 2,00 |
Beispielrechnung: Für ein Poolwasser mit 28 °C, TDS 1.000 mg/L, Calciumhärte 250 mg/L, Alkalinität 100 mg/L und gemessenem pH 7,4 ergibt sich pHs = (9,3 + 0,20 + 2,03) - (2,00 + 2,00) = 7,53; LSI = 7,4 - 7,53 = -0,13. Die Quelle hält fest, dass Werte zwischen -0,5 und +0,5 kein ausgeprägtes Löse- oder Ablagerungsverhalten zeigen; dieses Wasser gilt als ausgeglichen. Steigen im selben Pool der pH-Wert auf 7,8, die Alkalinität auf 150 mg/L, die Härte auf 400 mg/L, die Temperatur auf 30 °C und der TDS auf 1.500 mg/L, ergibt sich pHs = (9,3 + 0,22 + 1,99) - (2,20 + 2,18) = 7,13 und LSI = +0,67: Das Wasser lagert ab, im Wärmetauscher und in den Fugen setzt sich Kalk an. Umgekehrt liefert die Kombination pH 7,0, Alkalinität 60 mg/L, Härte 150 mg/L, 26 °C und TDS 800 mg/L pHs = 8,01 und LSI = -1,01: Das Wasser ist korrosiv und löst Calcium aus dem Putz des Betonbeckens.
Die drei Beispiele zeigen, dass die Balance aus dem Zusammenspiel entsteht; in einem beheizten Poolprojekt erhöht allein der Anstieg des Wassers von 28 °C auf 34 °C den LSI um etwa 0,1, ohne dass eine Chemikalie zugegeben wird.
Gleich in welcher Form Chlor ins Wasser gegeben wird, am Ende entsteht hypochlorige Säure (HOCl), und HOCl dissoziiert im Wasser teilweise zum Hypochlorit-Ion (OCl-): HOCl <=> H+ + OCl-. Der pKs-Wert der Dissoziation beträgt 7,53; bei pH 7,53 liegt die Hälfte des Chlors als HOCl, die andere Hälfte als OCl- vor. Die Quelle gibt an, dass die Zusammensetzung bei neutralem pH etwa 75 Prozent HOCl und 25 Prozent Hypochlorit beträgt, während in basischer Lösung praktisch nur OCl- verbleibt. Für das Poolwasser bedeutet das: Bei pH 7,2 gemessenes freies Chlor enthält deutlich mehr HOCl als dieselbe Messung bei pH 7,8. Das Testkit zeigt in beiden Fällen dieselbe Zahl; den Unterschied zeigt der pH-Wert.
Die Wahl der Poolchemikalien wirkt auf dieses Gleichgewicht von zwei Seiten. Natrium- und Calciumhypochlorit treiben den pH-Wert beim Auflösen nach oben, während Trichlor- und Dichlor-Tabletten sauer sind und pH-Wert und Alkalinität nach unten ziehen. Ein Pool mit Trichlor braucht regelmäßig Alkalinitätserhöher, ein Pool mit Hypochlorit regelmäßig Säuredosierung; die Wahl des Desinfektionsmittels bestimmt auch die Balanceseite.
Cyanursäure und gebundenes Chlor: zwei getrennte Anreicherungsprobleme
- Cyanursäure steht mit dem freien Chlor im Gleichgewicht und gibt Chlor langsam ab; die Quelle hält fest, dass sich die Halbwertszeit des aktiven Chlorrests dadurch um das 4- bis 6-Fache verlängert. In Freibädern ist das der praktische Weg, den Verlust durch Sonne zu verringern.
- Dasselbe Gleichgewicht wirkt auch in die andere Richtung: An Cyanursäure gebundenes Chlor erscheint in der Messung des freien Chlors, reagiert aber langsamer; je höher die Cyanursäure, desto weniger unmittelbare Desinfektionskraft trägt derselbe Wert für freies Chlor. Da die Quellen keinen Zahlenschwellenwert nennen, wird die Obergrenze projektbezogen festgelegt.
- Mit jeder aufgelösten Trichlor-Tablette reichert sich Cyanursäure im Pool an; Verdunstung verringert das Wasser, nicht aber die Cyanursäure, die Konzentration steigt im Gegenteil. Die Anreicherung lässt sich nur durch Teilwasserwechsel senken; chemisch wird sie nicht abgebaut.
- Gebundenes Chlor (Chloramin) entsteht aus der Reaktion des Chlors mit Harnstoff und anderen stickstoffhaltigen Abfallstoffen und reichert sich bei unzureichender Chlorung an; der 'Chlorgeruch' ist der Geruch des Chloramins, nicht des freien Chlors.
- Chloramine werden durch Superchlorung (Stoßchlorung) abgebaut; die Quelle nennt als Beispiel eine Stoßchlorung alle zwei Wochen in den Sommermonaten mit einem Ziel von 10 mg/L Chlor.
Weil die Parameter voneinander abhängen, verändert die Reihenfolge der Korrektur das Ergebnis: zuerst die Gesamtalkalinität, dann der pH-Wert, dann die Calciumhärte. Ein pH-Wert, der vor der Alkalinitätskorrektur eingestellt wird, driftet ohne Puffer; ein LSI, der vor der Härtekorrektur berechnet wird, liefert einen falschen Ziel-pH. Cyanursäure und TDS sind keine einzustellenden, sondern zu überwachende Parameter: Sie steigen nur, und der einzige Korrekturweg ist der Wasserwechsel. Diese Reihenfolge ist das Gerüst des Poolpflege-Programms und wird im Messprotokoll für das Poolwasser auch als Spaltenreihenfolge umgesetzt.
Was in Vorschrift und Betriebsplan gehört
- Ziel-LSI-Bereich: zwischen -0,3 und +0,3, Toleranzgrenze -0,5 bis +0,5. Die Pflicht zur Korrektur beim Verlassen dieses von der Quelle genannten Bandes wird als Vorschriftsposition festgeschrieben.
- Messintervall: pH-Wert und freies/gebundenes Chlor täglich, Alkalinität und Härte wöchentlich, Cyanursäure und TDS monatlich; das Protokoll enthält eine LSI-Spalte.
- Korrekturreihenfolge (Alkalinität, pH-Wert, Härte) und zwischen den Dosierungen eine Wartezeit von einem vollen Umwälzzyklus werden in den Plan geschrieben.
- Zum Chlorprodukt wird die pH-Gegendosierung festgelegt: Alkalinitätserhöher als Vorrat bei Trichlor, Säurevorrat bei Hypochlorit.
- Für Cyanursäure wird der Anteil des Teilwasserwechsels beim Erreichen der Obergrenze definiert, für TDS der Referenzwert des Füllwassers.
- In beheizten Pools werden Ziel-pH und Alkalinität mit der Temperaturkorrektur (Faktor B) neu berechnet.
Der Sättigungsindex wurde 1936 von Wilfred Langelier entwickelt, um in Trinkwassernetzen vorherzusagen, ob sich in den Rohren ein schützender Calciumcarbonatfilm bildet. Wasser mit leicht positivem Index hinterlässt an der Rohrinnenwand eine dünne Kalkschicht und trennt das Metall vom Wasser; Wasser mit negativem Index löst diese Schicht. Dieselbe Logik wurde auf den Schwimmbadbau übertragen, denn auch im Pool gibt es Oberflächen, die geschützt werden müssen: zementgebundener Putz und Fugen, der Mörtel unter den Keramikfliesen, Edelstahlleitern und Düsen, der Wärmetauscher der Heizung.
Die Übertragung auf den Poolbau bringt zwei Unterschiede mit sich. Erstens die Temperatur: Leitungswasser liegt bei etwa 10-15 °C, Poolwasser zwischen 26 und 34 °C, und der Faktor B trägt diesen Unterschied. Zweitens die TDS: Poolwasser reichert durch Verdunstung und Chemikalienzugabe gelöste Feststoffe an, der Faktor A muss jede Saison neu aufgenommen werden. Der Artikel Swimming pool sanitation vermerkt, dass der Pool-pH im LSI-Ansatz bei 7,2-7,8 und im alternativen Ansatz, dem sogenannten Hamilton-Index, bei 7,8-8,2 gehalten wird; der Unterschied ergibt sich daraus, welcher Seite man mehr Gewicht gibt, dem HOCl-Anteil des Chlors oder der Ablagerungsneigung. Ein Poolprojekt muss in der Vorschrift festlegen, welchen Index es zugrunde legt.
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Einsatzgebiet
Türkeiweit · Export in 14 Länder
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Quellen
- 1.Langelier saturation index — Wikipedia, 2026
- 2.Hypochlorige Säure — Wikipedia, 2026
- 3.Cyanursäure — Wikipedia, 2026
- 4.Swimming pool sanitation — Wikipedia, 2026
- 5.Alkalinity — Wikipedia, 2026
- 6.Trichlorisocyanursäure — Wikipedia, 2026
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Kostenlose Besichtigung anfragenNein. Die Balance beschreibt, ob das Wasser an Calciumcarbonat gesättigt ist (LSI); die Desinfektion betrifft das freie Chlor und den HOCl-Anteil. Der gemeinsame Parameter, der beide verbindet, ist der pH-Wert: Er geht in den LSI ein und bestimmt zugleich den Anteil von HOCl, der wirksamen Form des Chlors.
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Die Quelle hält fest, dass LSI-Werte zwischen -0,5 und +0,5 kein ausgeprägtes Löse- oder Ablagerungsverhalten zeigen. Als Betriebsziel wird der Bereich von -0,3 bis +0,3 festgeschrieben. Wasser, das in den negativen Bereich abdriftet, löst Kalk aus der Auskleidung; Wasser im positiven Bereich hinterlässt Kalk im Wärmetauscher und in den Fugen.
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Der pH-Wert der menschlichen Tränenflüssigkeit beträgt 7,4, und die Quelle nennt diesen Wert als idealen Sollwert für den Pool. 7,4 liegt außerdem knapp unter dem pKs-Wert von HOCl (7,53); mehr als die Hälfte des Chlors bleibt in der wirksamen HOCl-Form.
Çilek Havuz Content- & Technikteam
Cyanursäure verdunstet nicht und wird unter Poolbedingungen nicht abgebaut; Trichlor- und Dichlorprodukte führen mit jeder Dosis etwas mehr zu. Der einzige Weg zur Senkung ist der Teilwasserwechsel. In der Vorschrift sollten eine Obergrenze und der beim Erreichen zu wechselnde Wasseranteil festgehalten werden.
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Die Alkalinität ist der Puffer des pH-Werts. Eine pH-Korrektur ohne Puffer ist nach einem Umwälzzyklus verloren, und Säure oder Base sind vergeudet. Nachdem die Alkalinität in das Band von 80-120 mg/L gebracht wurde, wird der pH-Wert eingestellt, zuletzt die Calciumhärte korrigiert und der LSI neu berechnet.
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